Arbeitsplatz einrichten

Bei der Anwendung von Korrosionsschutzprodukten gibt es einiges zu beachten…

Instruktionen / Empfehlungen zur Beachtung bei der Verarbeitung von Korrosionsschutzprodukten

Anwender
Hier ist als Schutzausrüstung zu empfehlen: Dicht schließende Schutzbrille – Einweghandschuhe, vorzugsweise aus Nitrilkautschuk – Overall mit Kapuze, idealer Weise diffusionsdicht, wie bei der Verarbeitung von wasserbasierten Basislacken üblich – Arbeitsschuhe mit entsprechender Sohle zum Schutz vor elektrostatischer Aufladung – Atemschutzmaske mit Aktivkohlefilter.

Die grundsätzlichen Dinge, wie Rauchverbot am Arbeitsplatz, keine Einnahme von Nahrungsmitteln oder Getränken während der Verarbeitung, etc., sollten den entsprechenden Produktdatenblättern entnommen werden. 

Carlofon Datenblätter – Ein im Betrieb dafür verantwortlicher Mitarbeiter ist zu bestimmen.

Der Verarbeiter sollte mit der Ausrüstung und dem Umgang damit vertraut sein. Eine Einweisung bei Erstanwendung/Inbetriebnahme ist zu empfehlen. (Besonders relevant beim Einsatz von Hochdruck- / Airless-Pumpen). Sinn einer solchen Maßnahme ist natürlich auch die Vermeidung von Anwendungsfehlern.

Hinweise auf produktspezifische Eigenschaften, Werkzeugauswahl, Gerätewartung, etc., sind wichtig, um gemäß den Vorgaben des Herstellers ein optimales Arbeitsergebnis zu erzielen.

Arbeitsplatz

Für ausreichende Belüftung während der Arbeit sorgen – geeignete Abluftfilter verwenden – Maßnahmen gegen statische Aufladung treffen – keine offenen Flammen / Zündvorrichtungen (Heizung) – Ex-Schutz von Ein- / Aus-Schaltern – ausreichende Beleuchtung (für den Anwender bei Arbeiten im Unterbodenbereich ggf. zusätzlich Stirnlampe) – Möglichkeit zur Raum- / Materialtemperierung, um Mindestanforderungen an die Verarbeitungstemperatur einhalten zu können – Folie zum Abdecken peripherer Geräte/Hallenboden/Hebebühnen – funktionsfähiger Öl- / Koaleszenz-Abscheider (bei Verarbeitung von waschaktiven Substanzen / Emulsionsbildung) – Feuerschutzmaßnahmen (Löschdecke/Feuerlöscher)

Zu hinterfragen ist im Einzelfall, ob durch die Korrosionsschutzarbeiten andere Arbeitsprozesse im Umfeld beeinträchtigt werden können. Hier z.B. durch Sprühnebel, Geruchsbildung, u.Ä.

Diese Auflistung hat natürlich „keinen Anspruch auf Vollständigkeit“, wie man sagt. Wir bieten zum Beispiel in der Regel eine Unterweisung an. Das dient der Prozesssicherheit, der Optimierung des Arbeitsergebnisses und macht, nicht zuletzt, dem Verarbeiter die Arbeit „leichter“.

Tipps, resultierend aus Erfahrungen, helfen hier außerordentlich.